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Mai 14, 2008

Endlich Spargelzeit

Posted in: Freizeit&Lifestyle, Pressemitteilungen, Presse-Flat

spargel.jpgDas klassische Frühlingsgemüse ist jetzt wieder zu haben. Und zwar nicht die halb vertrockneten, an den spitzen schon dunkel gewordenen Stangen aus Griechenland, nein, frischer, leckerer, einheimischer weißer Spargel. Bis zum 24. Juni ist offiziell Saison und da heißt es: kräftig zuschlagen!


Dass Spargel gut für den Körper ist, liegt einerseits an seinem hohen Wassergehalt und damit verbunden geringem Kaloriengehalt, aber vor allem hat die im Spargel enthaltene Asparginsäure eine entwässernde Wirkung.

Wichtig bei der Spargelzubereitung ist, dass das Gemüse frisch ist. Das kann man ganz leicht feststellen, indem man sich die Schnittflächen ansieht. Wenn diese schon eingetrocknet sind, dann sollte man den Spargel nicht mehr kaufen. Den frischesten Spargel bekommt man natürlich direkt beim Erzeuger. Viele Spargelbauern bauen Verkaufsstände direkt am Feldrand auf! Da der Spargel sehr früh am Morgen gestochen wird, hat man am Vormittag die besten Chancen, den Spargel so frisch wie möglich zu bekommen. Bis zur Verarbeitung, sollte man den Spargel in ein feuchtes Tuch gewickelt kühl aufbewahren. Weißer oder violetter Spargel muss vor dem Kochen geschält werden, aber nur der Teil unterhalb der zarten Spitze, diese selbst muss unversehrt bleiben! Eventuell ist es auch notwendig, die unteren Enden etwas zu kürzen, da diese manchmal etwas holzig sein können. Das Kochwasser vom Spargel sollte man nicht wegschütten, etwas reduziert ist der Spargelfond Grundlage für Spargelsuppe oder Spargelmousse.
Übrigens - eines der leckersten Spargelsüppchen meines Lebens habe ich in Stuttgart auf der Schillerhöhe gegessen. So eine cremige, sahnig zart schmelzende Suppe habe ich seither nicht wieder bekommen.
Die klassische Zubereitung ist gekochter Spargel mit Sauce Hollandaise. Ich habe hier eine Variation gefunden, die Sie einmal probieren sollten:
Spargel mit Orangen-Hollandaise*

Zutaten:
2 kg Spargel
Salz
Zucker
150 g Butter
3 Eigelb
Pfeffer
Abrieb von 1 Zitrone (unbehandelt)
3 Blutorangen
weißer Pfeffer
Zubereitung:
Den Spargel schälen und in kochendem Wasser, das mit je 1 Prise Salz und Zucker versetzt wurde, 15-20 Minuten garen.
Die Butter erhitzen, bis sie klar wird, aber nicht braun. Dann abkühlen lassen bis auf ca. 40 Grad. Im Wasserbad das Eigelb mit Salz, Pfeffer und der Zitronenschale verrühren und aufschlagen, bis die Masse cremig ist. Nun die geklärte Butter tröpfchenweise unter vorsichtigem Rühren dazugeben. Die Masse darf nicht wieder zusammenfallen. Die Blutorangen auspressen, den Saft etwas erwärmen und in die Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Guten Appetit!

Und wenn Sie Spargel auch einmal außerhalb der Saison genießen möchten, dann frieren Sie den Spargel einfach nach dem Schälen ein. Dann den Spargel ohne aufzutauen einfach in das kochende Wasser geben.

*Quelle: Walter und Sascha Stemberg, „Saison Küche”, Lingen, 2008.

Angela Michelfelder


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