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März 26, 2009

Asiatisches Kirschblütenfest

Posted in: Sport & Aktion, Freizeit&Lifestyle, Kunst und Kultur, Pressemitteilungen

hanami-am-japan-garten_web.JPG„Beotkkot Chukje” - „Shang Mei” - „Hanami”
am Sonntag, 19. April 2009 von 12 bis 17 Uhr im Koreanischen, Japanischen und Chinesischen Garten (Gärten der Welt)
abwechslungsreiches Programm mit vielen kulturellen Beiträgen aus Korea, Japan und China z. B. einer Koreanischen Trachten-Modenschau, Taekwondo-Vorführungen, japanischer Flötenmusik, Origami-Kursen und einem Drachentanz

Bereits zum zweiten Mal feiern die „Gärten der Welt” das „Wiedererwachen” der Kirschblüten. Dieser aus Asien - insbesondere aus Japan - stammende Brauch erfreut sich in seinen Heimatländern einer großen Beliebtheit und findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger, zeigt er doch mit aller Deutlichkeit das der lange Winter endgültig vorbei ist. Eigens zu diesem Anlass werden die asiatischen Gärten besonders festlich geschmückt und alle hoffen, dass die vielen Zierkirschenbäume - vor allem rund um den Japanischen Garten - an diesem Tag in voller Blüte stehen werden. Neben Kulturangeboten aus Korea, Japan und China, kann auch traditionelle Handwerkskunst bewundert und landestypische kulinarische Köstlichkeiten probiert werden.

Überall in Asien wird der Kirschblüte gehuldigt und das Kirschblütenfest trägt jeweils einen eigenen, landestypischen Namen. So heißt es in Korea „Beotkkot Chukje”, in China „Shang Mei” und „Hanami” in Japan. Dort ist die Verehrung der Kirschblüte besonders ausgeprägt. Mit gut gefüllten Picknickkörben feiern Familien und Freunde dieses Ereignis im ganzen Land unter den blühenden Bäumen. Die Kirschblüte ist ein Symbol für den Aufbruch, die Vergänglichkeit und die zerbrechliche weibliche Schönheit.
Wollen wir die vergängliche Schönheit betrachten, müssen wir uns jedoch eilen, denn die Kirschblüte gewährt uns nur wenige Tage ihre Pracht. Doch bereits Konfuzius tröstete die Liebhaber des rosaroten Blütentraums mit den Worten
“… und würde die Kirschblüte ewig blühen, so würden wir sie nicht so lieben…” und gab somit allen die Gewissheit, dass auch im nächsten Jahr die Blüten wieder da sein werden.

Programm:
Um 12.00 Uhr beginnt das Programm aus Tradition und Moderne mit der koreanischen Uri-Tanzgruppe. Diese präsentieren traditionelle Tänze wie den Fächertanz „Buchaechum” und „Arirang”, einen beliebten Volkstanz zu dem auch gesungen wird.
12.00, 13.40, 16.05 Uhr - am Koreanischen Garten

Weiter geht das Programm mit einer Koreanischen Modenschau aus traditionellen Trachten. Es wird erklärt, welche Trachten zu welchem Anlass getragen wurden und auch heute noch werden. Erläuterungen der Herkunft und die Bedeutung der verschiedenen Stoffe und Stickereien ergänzen die Präsentation.
12.15, 14.45 Uhr - am Koreanischen Garten
Der koreanische Konzertchor Berlin unter der Leitung des Chorleiters, Herrn Seongju Oh singt Volkslieder aus Korea sowie Werke der Klassik und Romantik. Die Sängerinnen des Koreanischen Konzertchores haben sich damit das Ziel gesetzt, durch ihr aktives musikalisches Engagement eine Brücke zwischen den Kulturen Deutschlands und Koreas zu schlagen.
12.30, 15.05 Uhr - am Koreanischen Garten

Samulnori ist ein koreanisches Musikgenre und die moderne Bühnenform aus traditioneller koreanischer Perkussionsmusik. Es heißt wörtlich übersetzt “Spiel der vier Dinge”. Der Name bezieht sich auf die Instrumente K’waengari (kleiner Gong), Buk (Fasstrommel), Changgo (Sanduhrtrommel), Ching (großer Gong) die je einen Naturgeist darstellen: Donner, Blitz, Regen und Wind.
13.10, 14.50, 16.35 Uhr - am Koreanischen Garten

Die koreanische Kampfkunst Taekwondo wird von der Taekwondoschule Chung Berlin präsentiert. Der Kampfsport steht für Fuß (Tae), Faust (Kwon) und Geistweg (Do).
14.00, 16.20 Uhr - am Koreanischen Garten

Im Japanischen Garten spielen die japanische Flötistin des Lasenkan Theaters Kana Turino und ihr Kollege Saburo Shimada an der Trommel.
12.30; 13.30; 14.30, 15.30; 16.30 Uhr

Neben der traditionellen japanischen Papierfaltkunst „Origami” wird auch traditionelles Handwerk am Japanischen Garten gezeigt.

Im Chinesischen Garten erklingt traditionelle Volksmusik auf dem chinesischen Saiteninstrument Yang Qin, einem trapezförmigen Hackbrett.
12.30, 13.30, 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr

Zwei farbenprächtige Drachen laden im Chinesischen Garten zum spektakulären Drachentanz. Begleitet von rhythmischer Trommelmusik lassen über 30 Mitglieder der Sportschule die Drachen tanzen.
13.00, 14.00, 15.00, 16.00 Uhr

Frau Yali Yu, die Betreiberin des Chinesischen Teehauses, zeigt eine Ausstellung zu Mei-Blüten auf Kleidung, Gemälden, Fächern und Vasen. Aus diesem Anlass steht das sonst verschlossene „Steinboot”, einem Gebäude im Chinesischen Garten, den Besuchern an diesem Tag offen.

Sondereintrittspreis:
Erwachsene 5,00€, ermäßigt 2,50 €. Jahreskartenbesitzer haben freien Eintritt

Eingänge:
Eisenacher Straße S7 Bhf. Marzahn / Bus 195
U5 Bhf. Hellersdorf / Bus 195
Blumberger Damm S7 Mehrower Allee / Bus X 69

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Grün Berlin Park und Garten GmbH, Beate Reuber (700906-600)
Tel.: 030/700 90 66 99, Fax: 030/700 90 66 10,
E-Mail: info@gaerten-der-welt.de; www.gaerten-der-welt.de


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